UNTERKATEGORIEN
Edelstahl Absperrklappen
DVGW Absperrklappen
PTFE Absperrklappen
Absperrklappen pneumatisch
Absperrklappen elektrisch
Doppelexzentrische Absperrklappen
Absperrklappen Handrad
Materialien, Druckstufen & Dichtungen - Passend für Ihre Anforderungen
Unsere Zwischenflansch- und Anflansch-Absperrklappen gibt es in vielen Varianten:
- Druckstufen: PN10, PN16 oder 150 lbs
- Gehäuse: Standardmäßig GGG40 - stabil und langlebig
- Optional: Edelstahl für aggressive Medien oder schwierige Umgebungen
- Dichtungen: EPDM, NBR, Viton, FKM/FPM oder PTFE
Mit dieser Materialauswahl lassen sich die Klappen passend auf unterschiedliche Medien einstellen - ob Wasser, Dampf, Chemikalien oder Gase.
Sicherheit & Zertifizierungen - Für sensible Prozesse
Gerade in der Industrie kommt es auf geprüfte Qualität und Standards an. FERGO-Absperrklappen erfüllen unter anderem folgende Vorgaben:
- ATEX-Zulassung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen
Diese Kennzeichen stehen für hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit - vor allem dort, wo eine Störung richtig teuer oder gefährlich werden kann.
Automatisierung & Zubehör - Mehr Möglichkeiten für Ihre Anlage
Moderne Anlagen brauchen nicht nur stabile Armaturen, sondern auch clevere Technik zur Steuerung. Deshalb gibt es FERGO-Absperrklappen auch automatisiert:
- Pneumatische oder elektrische Antriebe
- Endschalterboxen und Stellungsanzeigen
- Magnetventile und Regler
- Sensoren, Adapter und Zubehör, das sofort montiert werden kann
Alles lässt sich problemlos in Ihre Steuerung einbinden und sorgt für präzise, wiederholbare Prozesse - ohne großen Aufwand.
Warum FERGO? - Erfahrung, Auswahl und Qualität
Wir kennen die Anforderungen in der Industrie und liefern seit Jahren robuste, maßgeschneiderte Armaturen. Mit unseren Zwischenflansch- und Anflansch-Absperrklappen laufen Ihre Anlagen sicher und effizient - egal, in welcher Branche Sie unterwegs sind.
Melden Sie sich gern - wir finden gemeinsam die passende Absperrklappe für Ihren Einsatz.
Häufig gestellte Fragen – Absperrklappen
Typische Einsatzbereiche im Überblick:
- Absperren – Schnelles Öffnen und Schließen von Flüssigkeiten, Gasen und Dämpfen in beliebigen Rohrleitungssystemen
- Regulieren – Einstellung des Durchflusses in Zwischenstellungen (eingeschränkt je nach Sitzwerkstoff und Medium)
- Automatisiertes Schalten – Ferngesteuerte Absperrung über pneumatischen oder elektrischen Antrieb
- Trinkwasser und Gas – Zertifizierte Absperrung in regulierten Versorgungsanlagen mit DVGW-Zulassung
- Aggressive Medien – Chemiebeständige Absperrung dank PTFE-Auskleidung für Säuren, Laugen und Lösungsmittel
- Hochdruck- und Hochtemperaturanwendungen – Langlebige metallisch dichtende Lösung mit doppelexzentrischer Absperrklappe
- Fergo Absperrklappen – Standard-Zwischenflanschklappen (AK200 / Wafer) und Anflanschklappen (AK201 / Lug); Gehäuse GGG40; Scheibe Edelstahl 1.4408; Sitzring EPDM / NBR / FKM / PTFE; DN25–DN1200; PN6/10/16 und ANSI Class 150
- Edelstahl Absperrklappen – Gehäuse und Scheibe vollständig aus Edelstahl 1.4408 (AISI 316) für korrosive Medien, Lebensmittel-, Pharma- und Außenanwendungen
- DVGW Absperrklappen – Zertifizierte Klappen für Trinkwasser (W270) und Erdgas / Flüssiggas nach DIN EN 13774; DN25–DN300
- Absperrklappen elektrisch – Mit elektrischem Schwenkantrieb (24 V DC / 230 V AC / 240 V AC), ISO 5211, für SPS-Steuerung, Gebäudeautomation und Fernsteuerung; Stellungsrückmeldung integriert
- Absperrklappen pneumatisch – Mit pneumatischem Schwenkantrieb, einfach- oder doppeltwirkend; ATEX-Versionen für Ex-Zonen; DN25–DN1200
- PTFE Absperrklappen – Scheibe PTFE-ummantelt für aggressive Säuren, Laugen, Lösungsmittel und Hochreinheitsmedien; nahezu universelle Chemikalienbeständigkeit
- Absperrklappen Handrad – Mit Handradgetriebe für große Nennweiten, bei denen ein Handhebel aufgrund des erforderlichen Betätigungsmoments nicht mehr ausreicht
- Doppelexzentrische Absperrklappen – Hochleistungsklappen mit metallischer Dichtung für höhere Drücke, Temperaturen und anspruchsvolle Prozessanwendungen; deutlich längere Lebensdauer gegenüber zentrischen Typen
Zwischenflanschklappe (AK200 – Wafer):
- Wird mit Stehbolzen oder Durchgangsschrauben zwischen zwei Rohrleitungsflansche geklemmt
- Sehr kompakte, leichte und wirtschaftliche Bauform – ideal für die meisten Standardanlagen
- Kürzere Baulänge und geringeres Gewicht als die Anflanschbauform
- Nicht als Endarmatur geeignet – beide Seiten der Leitung müssen beim Ausbau drucklos sein
- Besitzt eingearbeitete Gewindeaugen im Gehäuse; jede Flanschseite wird mit eigenem Schraubensatz separat befestigt
- Ermöglicht das Lösen einer Leitungsseite, während auf der anderen Seite noch Druck ansteht – sogenannter Endarmatur- / Dead-End-Einsatz
- Besonders vorteilhaft bei Wartungsarbeiten: ein Leitungsabschnitt kann getrennt werden, ohne die Gesamtanlage abzuschalten
- Geringfügig größer und schwerer als die Wafer-Bauform
- EPDM – Universell für Heizungs-, Kühl- und Trinkwasser sowie milde Chemikalien; beständig bis ca. 120 °C. Häufigstes Material in der Haustechnik und allgemeinen Verfahrenstechnik. Nicht geeignet für Mineralöle oder Kohlenwasserstoffe.
- NBR (Nitril) – Erste Wahl für Medien auf Mineralölbasis: Hydrauliköle, Kraftstoffe, Kühlschmierstoffe, aliphatische Kohlenwasserstoffe. Nicht für heißes Wasser oder Dampf geeignet.
- FKM / FPM (Viton®) – Ausgezeichnete Beständigkeit gegen ein breites Spektrum aggressiver Chemikalien, Öle und erhöhter Temperaturen bis ca. 180 °C. Für anspruchsvolle Industrieprozesse, wo EPDM oder NBR chemisch nicht ausreichen.
- PTFE (Teflon®) – Nahezu universelle Chemikalienbeständigkeit: erste Wahl für aggressive Säuren, Laugen und Lösungsmittel. Auch als vollständig PTFE-ummanteltes Scheibenmodell erhältlich – siehe PTFE Absperrklappen.
Die DVGW Absperrklappen von FERGO erfüllen:
- DVGW Gas – DIN EN 13774: Zugelassen für den sicheren Einsatz in Erdgas- und Flüssiggasleitungen; Dichtheit, Werkstoffe und Sicherheitsanforderungen gemäß Norm geprüft
- DVGW Trinkwasser – W270: Alle eingesetzten Werkstoffe sind auf hygienische Unbedenklichkeit geprüft und für den direkten Trinkwasserkontakt zugelassen
Hinweis für internationale Projekte: Außerhalb Deutschlands gelten länderspezifische Zertifizierungsanforderungen. Das FERGO-Team berät Sie zur Erfüllung nationaler Normen und Zulassungen.
Zentrische Absperrklappe (Standardbauform):
- Scheibenachse liegt genau im Mittelpunkt des Sitzes
- Beim Schließen reibt die Scheibe über den gesamten Hub am Sitzring – dadurch unvermeidlicher Verschleiß der Elastomerdichtung
- Sehr wirtschaftlich; ausreichend für Standardanwendungen in Industrie und Haustechnik bei moderaten Drücken (PN6–PN16) und Temperaturen
- Drehachse doppelt versetzt: Die Scheibe hebt sich beim Öffnen sofort vom Sitz ab – kein Reiben, kein Verschleiß des Sitzes
- Deutlich längere Lebensdauer, auch bei sehr hoher Schalthäufigkeit
- Metallische Dichtung möglich → für höhere Drücke (PN25/40 und darüber) und höhere Temperaturen geeignet
- Hervorragende Dichtheit nach Zehntausenden von Schaltspielen
- Typische Branchen: Prozessindustrie, Energieerzeugung, Schiffbau, Chemie, hochtemperierte Flüssigkeiten (Heißwasser, Sattdampf, Heizöl)
Pneumatische Absperrklappe – bevorzugt wenn:
- Druckluft (4–8 bar) bereits im Betrieb vorhanden ist
- Sehr schnelle Schaltzeiten (Millisekunden bis Sekunden) benötigt werden – z. B. für Not-Abschaltungen
- Eine definierte Sicherheitsstellung bei Druckluftausfall erforderlich ist: Federkraft schließend (NC) oder Federkraft öffnend (NO) über einfachwirkenden Antrieb
- Einsatz in ATEX-/Ex-Zonen (Explosionsschutz) – pneumatische Antriebe sind inhärent funkenfrei
- Hohe Schalthäufigkeit bei niedrigen Lebenszykluskosten gewünscht ist
- Keine Druckluftversorgung vorhanden ist – Netzspannung (24 V DC / 110 V AC / 230 V AC / 240 V AC) ausreicht
- Präzise Ansteuerung und Stellungsrückmeldung an SPS, SCADA oder Gebäudeleittechnik (GLT) erforderlich ist
- Stufenlose Zwischenpositionierung (Stellungsregler 4–20 mA oder 0–10 V) benötigt wird
- Eine elektrische Batterie-Sicherheitsfunktion (BSR-Antrieb) bevorzugt wird statt eines mechanischen Federrückstell-Antriebs
- Halogenwasserstoffsäuren (HCl, HF) – Salz- und Flusssäure greifen Edelstahl auch bei niedrigen Konzentrationen an; PTFE ist in nahezu jeder Konzentration beständig
- Konzentrierte Schwefelsäure, Salpetersäure, Mischsäuren – Bei hohen Konzentrationen oder erhöhten Temperaturen erreicht Edelstahl seine Beständigkeitsgrenze; PTFE bleibt stabil
- Starke Laugen (NaOH, KOH) in hoher Konzentration – PTFE bietet zuverlässige Beständigkeit ohne Beeinträchtigung der Dichtheit oder Gehäusestruktur
- Hochreine Prozesse / Halbleiterindustrie – Wo metallische Kontamination des Mediums durch Edelstahl selbst unzulässig ist, bietet PTFE eine absolut inerte Oberfläche
- Häufig wechselnde oder unbekannte Medien – Die nahezu universelle Chemikalienbeständigkeit von PTFE macht es zur sichersten Wahl, wenn die Medienzusammensetzung variiert
Eine Edelstahl-Absperrklappe (Gehäuse 1.4408 / AISI 316) ist die bessere Wahl in folgenden Fällen:
- Korrosive Prozessmedien, die GGG40 im Laufe der Zeit angreifen – z. B. chloridhaltige Wässer, mäßig aggressive Chemikalien, Meerwasser
- Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaprozesse, die hygienische Anforderungen und Materialzulassungen nach FDA oder EHEDG voraussetzen
- Außeninstallationen mit aggressiver Atmosphäre – z. B. Küstenanlagen, chemische Industrie, Abwasserbehandlung mit korrosivem Umgebungsklima
- Hochreine Prozesse, bei denen auch geringste Eisenverunreinigungen aus dem Gehäuse unzulässig sind
- Repräsentative oder sichtbare Installationen, die ein hochwertiges Erscheinungsbild erfordern